Einlass jeweils 30 Minuten vor Beginn

Eintritt zu allen Konzerten: € 8,- (ermäßigt 5,-)

Karten ausschließlich an der Abendkasse

Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre frei

 

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Sa, 24.9.2016, ab 19 Uhr

Liebfrauenkirche Hamm

Orgelnacht zur 10-jährigen Weihe der Goll-Orgel
(3 Konzerte)

 

 

19:00 Uhr: Gereon Krahforst (Maria Laach)

Werke von Reger, Schmidt, Rachmaninoff, Vierne

Der erste Ton dieser Orgelmusikreihe wird von Gereon Krahforst und damit von einem der renommiertesten Orgelinterpreten seiner Generation zu hören sein. Bereits als Jugendlicher trat er künstlerisch in Erscheinung, es folgten internationale Preise für Komposition, Klavier und Orgel. Sein Können perfektionierte er bei namhaften Lehrern im Kirchenmusik- und Orgelstudium in Köln und Frankfurt sowie zahlreichen Meisterkursen. So standen ihm bald zahlreiche Tore und Türen zu Konzerten weltweit offen. Gereon Krahforst bekleidete renommierte Positionen unter anderen in Spanien und Amerika. Seit kurzem erst ist er wieder in Deutschland als Abteiorganist in Maria Laach ansässig.

 

20:30 Uhr: Tobias Aehlig (Paderborn)

Dominik Susteck: Orgelzyklus „Zeitfiguren“

Anschließend ist an diesem Abend der Paderborner Domorganist Tobias Aehlig zu Gast in der Liebfrauenkirche. Bereits als Dekanatskirchenmusiker in Iserlohn machte Tobias Aehlig früh auf sich aufmerksam, als er 2010 das gesamte Orgelwerk von Bach in 14 Konzerten zur Aufführung brachte. 2011 gewann er den ersten Preis sowie den Publikumspreis beim Internationalen Wettbewerb für Orgelimprovisation in Schwäbisch Gmünd. In der Orgelnacht wird er mit dem Orgelzyklus „Zeitfiguren“ von Dominik Susteck ein zeitgenössisches Werk mit sechs Sätzen präsentieren, in denen das Thema Zeit aus verschiedenen Perspektiven musikalisch betrachtet wird.

 

21:30 Uhr: Johannes Krutmann (Hamm)

„Er.leuchtet“: Orgelmusik zum Thema „Licht“

Dem Publikum in Hamm ist Johannes Krutmann bestens vertraut. Als Dekanatskirchenmusiker initiierte er vor zehn Jahren den Bau der neuen Goll-Orgel in der Liebfrauenkirche. Johannes Krutmann verfügt über internationale Erfahrungen als Organist, Cembalist und Chorleiter. Sein Repertoire umfasst viele wesentliche Werke vom 12. bis zum 20. Jahrhundert, wobei er gerade auf J. S. Bach immer wieder einen musikalischen Fokus legt. Heute präsentiert Johannes Krutmann Werke von Dubois, Alain, Langlais, Messiaen und Kokkonen aus dem 20. Jahrhundert.

 

 

So, 2.10.2016, 20 Uhr

Stiftskirche Cappenberg

 

Matthias Eisenberg (Straupitz)

Orgelwerke von Bach, Mozart, Mendelssohn

Matthias Eisenberg spielt an der historischen Vorenweg-Orgel von 1788 und an der neuen Muhleisen-Chororgel aus dem Jahr 2005 Orgelwerke von Bach, Mozart und Mendelssohn. Bereits im Alter von neun Jahren wurde Matthias Eisenberg als Organist in seiner Heimatstadt Dresden tätig. Er studierte an der Hochschule in Leipzig und ist mehrfacher Preisträger internationaler Wettbewerbe. Auf der Grundlage seines umfassenden Repertoires und seiner meisterhaften Improvisationsfähigkeiten erspielte er sich eine für einen Organisten ungewöhnliche Popularität. Bis 2013 war er als Kantor und Organist in Zwickau tätig, heute lebt er im Spreewald und ist freiberuflich als Konzertorganist international gefragt.

 

 

Mo, 3.10.2016, 20 Uhr

Marienkirche Lippstadt

 

Wolfgang Seifen (Berlin)

Die Kunst der Improvisation

Wolfgang Seifen (Berlin) zählt zu den bedeutendsten und einflussreichsten Orgelimprovisatoren weltweit. Seine Improvisationen begeistern immer wieder und besitzen einen beinahe legendären Status. Neben seinen konzertanten Tätigkeiten ist er international als gefragter Orgelpädagoge, Juror und Orgelexperte tätig und tritt auch als Komponist in Erscheinung. Seine „Missa solemnis“ wurde 2007 zum 80. Geburtstag von Papst Benedikt im Petersdom in Rom aufgeführt. In seinem heutigen Konzert wird sein erstaunliches Können der Improvisation an der Ott-Orgel von 1977, die in den Jahren 1996/97 von der Orgelbaufirma Schuke in Berlin umfassend überarbeitet wurde, zu erleben sein.

 

 

 

Fr, 7.10.2016, 12 Uhr

Pauluskirche Hamm

 

Antal Váradi (Stuttgart)

& Reiner Schulte (Backnang)

„Akkordarbeiter“: ein Jugendkonzert zum 100. Todestag von Max Reger

Dass Orgelmusik für junge Menschen attraktiv und zugänglich ist, wird dieses Konzert in besonderem Maß beweisen, denn Reiner Schulte ist als Kirchenmusiker zugleich auch Spezialist für zeitgemäße Konzertpädagogik. Er gestaltet bundesweit Konzertreihen für Kinder und wird an diesen Vormittag in Hamm moderieren. Antal Váradi, Organist der Heilig-Geist-Kirche in Stuttgart, wird an der Beckerath-Orgel unter dem Titel „Akkordarbeiter“ Orgelwerke von Max Reger präsentieren. Max Reger war ein Mensch und ein Musiker der Extreme, der im Alter von gerade einmal 43 Jahren vor genau 100 Jahren gestorben ist. Gesegnet mit einem ungeheuren Talent schwankte Reger zwischen praller Selbstgewissheit und zerstörerischem Selbstzweifel. Kaum jemand hat so viel und so exzessiv komponiert wie er. Düsterste Zustände und gewaltige Höhepunkte gibt es in seinem Werk auf engstem Raum zu entdecken und zu erleben.

 

 

Fr, 7.10.2016, 20 Uhr

Liebfrauenkirche Hamm

 

+

Bernd Spehl (Klarinette)

& Balthasar Guggenmos (Orgel)

„Meron – Eine Klezmer-Rhapsodie“

Am letzten Festivalabend kommt es in Hamm zu einer ganz besonderen künstlerischen Begegnung: Der Klarinettist Bernd Spehl gilt als einer der versiertesten Experten der deutschen Klezmer-Szene. Sein Duopartner Balthasar Guggenmos widmet sich als Komponist der Erforschung und Entwicklung neuer Tonsysteme. Besondere Beachtung schenkt er dabei der musikalischen Beziehungen zwischen Klang und Farbe. Ihre gemeinsam improvisierte Musik erzählt von einer Reise zum Berg Meron in Israel. Diese Reise führt mitten hinein in ein gewaltiges religiöses Freudenfest und das Pilgererlebnis tausender Chassiden. Chassidische Melodien klingen durch die Nacht, mit der der jüdische Feiertag Lag ba’Omer beginnt. Bis zum nächsten Sonnenaufgang wird in der Tradition am Grab des Rabbi Shimon bar Yohai getanzt, gesungen und gebetet. Aus teils ergreifenden, teils mitreißenden Melodien sowie einrahmenden oder antwortenden Improvisationen entsteht eine aufwühlende Rhapsodie, die die Zuhörenden mit hinein nimmt in die chassidische Welt auf dem Berg Meron.

 

 

Sa, 24.9.2016, ab 19 Uhr

Liebfrauenkirche Hamm

Orgelnacht zur 10-jährigen Weihe der Goll-Orgel
(3 Konzerte)

 

 

19:00 Uhr: Gereon Krahforst (Maria Laach)

Werke von Reger, Schmidt, Rachmaninoff, Vierne

Der erste Ton dieser Orgelmusikreihe wird von Gereon Krahforst und damit von einem der renommiertesten Orgelinterpreten seiner Generation zu hören sein. Bereits als Jugendlicher trat er künstlerisch in Erscheinung, es folgten internationale Preise für Komposition, Klavier und Orgel. Sein Können perfektionierte er bei namhaften Lehrern im Kirchenmusik- und Orgelstudium in Köln und Frankfurt sowie zahlreichen Meisterkursen. So standen ihm bald zahlreiche Tore und Türen zu Konzerten weltweit offen. Gereon Krahforst bekleidete renommierte Positionen unter anderen in Spanien und Amerika. Seit kurzem erst ist er wieder in Deutschland als Abteiorganist in Maria Laach ansässig.

 

20:30 Uhr: Tobias Aehlig (Paderborn)

Dominik Susteck: Orgelzyklus „Zeitfiguren“

Anschließend ist an diesem Abend der Paderborner Domorganist Tobias Aehlig zu Gast in der Liebfrauenkirche. Bereits als Dekanatskirchenmusiker in Iserlohn machte Tobias Aehlig früh auf sich aufmerksam, als er 2010 das gesamte Orgelwerk von Bach in 14 Konzerten zur Aufführung brachte. 2011 gewann er den ersten Preis sowie den Publikumspreis beim Internationalen Wettbewerb für Orgelimprovisation in Schwäbisch Gmünd. In der Orgelnacht wird er mit dem Orgelzyklus „Zeitfiguren“ von Dominik Susteck ein zeitgenössisches Werk mit sechs Sätzen präsentieren, in denen das Thema Zeit aus verschiedenen Perspektiven musikalisch betrachtet wird.

 

21:30 Uhr: Johannes Krutmann (Hamm)

„Er.leuchtet“: Orgelmusik zum Thema „Licht“

Dem Publikum in Hamm ist Johannes Krutmann bestens vertraut. Als Dekanatskirchenmusiker initiierte er vor zehn Jahren den Bau der neuen Goll-Orgel in der Liebfrauenkirche. Johannes Krutmann verfügt über internationale Erfahrungen als Organist, Cembalist und Chorleiter. Sein Repertoire umfasst viele wesentliche Werke vom 12. bis zum 20. Jahrhundert, wobei er gerade auf J. S. Bach immer wieder einen musikalischen Fokus legt. Heute präsentiert Johannes Krutmann Werke von Dubois, Alain, Langlais, Messiaen und Kokkonen aus dem 20. Jahrhundert.

 

 

So, 2.10.2016, 20 Uhr

Stiftskirche Cappenberg

 

Matthias Eisenberg (Straupitz)

Orgelwerke von Bach, Mozart, Mendelssohn

Matthias Eisenberg spielt an der historischen Vorenweg-Orgel von 1788 und an der neuen Muhleisen-Chororgel aus dem Jahr 2005 Orgelwerke von Bach, Mozart und Mendelssohn. Bereits im Alter von neun Jahren wurde Matthias Eisenberg als Organist in seiner Heimatstadt Dresden tätig. Er studierte an der Hochschule in Leipzig und ist mehrfacher Preisträger internationaler Wettbewerbe. Auf der Grundlage seines umfassenden Repertoires und seiner meisterhaften Improvisationsfähigkeiten erspielte er sich eine für einen Organisten ungewöhnliche Popularität. Bis 2013 war er als Kantor und Organist in Zwickau tätig, heute lebt er im Spreewald und ist freiberuflich als Konzertorganist international gefragt.

 

 

Mo, 3.10.2016, 20 Uhr

Marienkirche Lippstadt

 

Wolfgang Seifen (Berlin)

Die Kunst der Improvisation

Wolfgang Seifen (Berlin) zählt zu den bedeutendsten und einflussreichsten Orgelimprovisatoren weltweit. Seine Improvisationen begeistern immer wieder und besitzen einen beinahe legendären Status. Neben seinen konzertanten Tätigkeiten ist er international als gefragter Orgelpädagoge, Juror und Orgelexperte tätig und tritt auch als Komponist in Erscheinung. Seine „Missa solemnis“ wurde 2007 zum 80. Geburtstag von Papst Benedikt im Petersdom in Rom aufgeführt. In seinem heutigen Konzert wird sein erstaunliches Können der Improvisation an der Ott-Orgel von 1977, die in den Jahren 1996/97 von der Orgelbaufirma Schuke in Berlin umfassend überarbeitet wurde, zu erleben sein.